Projekttitel:
Ausbildungssituation von Menschen mit Behinderung im SGB II im Lahn-Dill-Kreis

Organisation:
Kommunales Jobcenter Lahn-Dill

Projektleitung:
Frau Sabine Gruber


Ausgangssituation
Das Projekt wird innerhalb des Kommunalen Jobcenters Lahn-Dill im Team Rehabilitanden und schwerbehinderte Menschen (Team Reha-sbM) durchgeführt. Hier erfolgt das Fallmanagement für  schwerbehinderte Kunden, die mindestens einen Grad der Behinderung von 50 (GdB 50) haben, oder mit einem GdB von 30 den schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind. Das sind für den Bereich des Jobcenters Lahn-Dill ca. 700 Personen. Bei ungefähr 9.000 arbeitslosen Personen im SGB II-Bezug (Quelle: Statistik der BA) liegt der Anteil der Personen mit einer Schwerbehinderung bei fast acht Prozent.

Für diese Personen, die im Team Reha-sbM des Jobcenters Lahn-Dill betreut werden, bestehr zwar die Möglichkeit, individuell in Bezug auf den einzelnen Kunden die Bedingungen und den bisherigen Werdegang zu betrachten und eine Integrationsplanung zu initiieren. Es besteht aber kein Überblick über die Struktur der schwerbehinderten Menschen im SGB II-Bezug. Dazu gehören z.B. Schul- und Berufsabschlüsse, Vorbeschäftigungen, Art des Zugangs zum Arbeitslosengeld II, speziellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ermöglichen, passgenauere Maßnahmeangebote zu entwickeln und auch gegenüber der Politik genauere Angaben zur Situation der schwerbehinderten Menschen im SGB II zu geben, um passgenaue Lösungen zu finden. Eine individuelle Beratung im Fallmanagement ist aufgrund der fehlenden einheitlichen Angaben schwierig und langwierig.

Projektziele:
Im Rahmen des Projektes soll ein Einblick in die Struktur der sbM-Kunden im KJC durch Controlling-Auswertungen, Auswertungen von Lebensläufen und persönliche Befragungen oder Auswertung der bisherigen Integrationen gewonnen werden. Durch das Projekt soll versucht werden, folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie viele Kunden/innen haben eine Ausbildung?
  • Welche Ausbildungen sind das (z. B. kaufmännische, gewerblich technische, Dienstleistung)?
  • Konnten sie nach ihrer Ausbildung in den 1. Arbeitsmarkt einmünden?
  • Wie lange sind sie im Schnitt arbeitslos?
  • Wie ist die Altersstruktur?
  • Warum waren die bisherigen Aktivitäten nicht erfolgreich?
  • Sind die bestehenden Förderinstrumente geeignet, die Integration in Arbeit zu ermöglichen?

Die Ergebnisse dieses Projekts werden an einem Messestand vorgestellt.

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