Projekttitel:
Auswirkungen von Sanktionen gemäß § 31 SGB II

Organisation:
Neue Wege Kreis Bergstraße – Kommunales Jobcenter

Projektleitung:
Frau Selina Wagner


Ausgangssituation:
Dem aktivierenden Staat kommt im Rahmen des Sozialgesetzbuches II eine erzieherische Rolle zu, indem mithilfe von Eingliederungsvereinbarungen eine Basis geschaffen wird, die die Klienten dazu verpflichtet Eigenbemühungen vorzunehmen, um den Verbleib im Jobcenter möglichst kurz zu gestalten. Erzieherische Eingriffe werden dann notwendig, wenn diese Eigenbemühungen nicht nachgewiesen werden bzw. die in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten Verpflichtungen gebrochen werden. Schnell wird dann eine Sanktion ausgesprochen, welche jedoch die zukünftige Zusammenarbeit oftmals stark belastet. Das zuvor erarbeitete Vertrauensverhältnis geht verloren. Dies ist jedoch Grundbasis für einen erfolgreichen Betreuungsprozess inklusiver dauerhafter Vermittlung in eine (sozialversicherungspflichtige) Beschäftigung auf dem (ersten) Arbeitsmarkt.

Projektziele:
Ziel des Projektes besteht darin, abzuwägen, ob Sanktionen im Vermittlungsprozess hilfreiche Instrumente darstellen oder die Zusammenarbeit von Klient und Fallmanager stören evtl. sogar weitreichende negative Konsequenzen für die Betroffenen haben.

Die Ergebnisse dieses Projekts werden an einem Messestand vorgestellt.

Projektplakat
Projektplakat

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